GELSENKIRCHEN
ALTSTADTKIRCHE

Sonntag, 05.07.2026, 18 h
Andreas Fröhling, Gelsenkirchen
Am Ende das Licht
​
Jan Pierterszoon Sweelinck (1562-1621)
Mein junges Leben hat ein End SwWV 324
Olivier Messiaen (1908-1992)
aus „Méditations sur le mystère de la Sainte Trinité"
VI Der Sohn, das Wort und das Licht
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
aus „Dritter Teil der Clavierübung"
Kyrie, Gott Vater in Ewigkeit BWV 669
Christe, aller Welt Trost BWV 670
Kyrie, Gott Heiliger Geist BWV 671
Franz Liszt (1811-1886)
Variationen über „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen"
ANDREAS FRÖHLING
ist Kreiskantor im Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid. Während seiner Ausbildung zum Kirchenmusiker und Konzertorganisten an der Folkwang-Hochschule in Essen prägte ihn besonders der Unterricht bei Prof. Gerd Zacher (Orgel) und Prof. Manfred Schreier (Chorleitung), die durch ihre außergewöhnliche Fähigkeit der Vermittlung von Kirchenmusik aller Epochen Maßstäbe setzten und die Faszination der kirchenmusikalischen Schätze dadurch lebendig und aktuell hielten. Mit besonderen Konzertformen und Konzertreihen wie die „Emporenkonzerte15“ in Gelsenkirchen oder das Neue Musik-Festival „Utopie jetzt!“ (gemeinsam initiiert mit Gijs Burger an der Petrikirche in Mülheim an der Ruhr) hat Andreas Fröhling diese Tradition weitergeführt.
​
1991 gewann er den ersten Preis der „Internationalen Frühjahrsakademie für zeitgenössische Orgelmusik“ in Kassel. Improvisationskonzerte führten ihn mit dem Klangkünstler und Bildhauer Paul Fuchs und dem Pianisten Michael Gees zusammen. 2009 wurde Andreas Fröhling zum Kirchenmusikdirektor ernannt. Er unterrichtet als Dozent für die Fächer Orgel und Orgelimprovisation an der Bischöflichen Kirchenmusikschule in Essen und an der Hochschule für Kirchenmusik Herford-Witten.


Sonntag, 02.08.2026, 18 h
Sofia Korsakova, Russland
Hell und Dunkel
Georg Muffat (1653-1704)
aus „Apparatus musico organisticus“
Toccata Quinta
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Präludium und Fuge g-Moll BWV 535
Guy Bovet (*1942)
aus „Trois Préludes Hambourgeois“
Salamanca
Sofia Gubaidulina (1931-2025)
Hell und Dunkel
Herbert Howells (1892-1983)
Psalm Prelude Set 2 Nr. 1
Camille Saint-Saëns (1835-1921)
Danse macabre op. 40
Transkription Edwin H. Lemare (1865-1934)
Thierry Escaich (*1965)
aus „Poèmes pour orgue“
Nr. 3 Vers l'espérance
Maurice Duruflé (1902-1986)
Prélude et Fugue sur le nom d'Alain op. 7
SOFIA KORSAKOVA
ist eine Konzertorganistin aus Kasan, Russland, und lebt in Luzern, Schweiz. Als Preisträgerin internationaler Wettbewerbe tritt sie regelmäßig in der Schweiz, Deutschland, den Niederlanden, Italien, Russland, England und Norwegen auf, darunter beim Bachfest Leipzig 2025 und beim Orgelsommer 2025 im Osloer Dom. Ihr Repertoire ist breit gefächert, mit einem besonderen Schwerpunkt auf romantischer Literatur sowie der Entdeckung und Aufführung zeitgenössischer Orgelmusik.
​
Sie studierte Orgel am Staatlichen Konservatorium in Kasan und setzt seit 2022 ihre Ausbildung an der Hochschule Luzern – Musik fort, wo sie nach dem Master in Orgelperformance derzeit ein zweites Masterstudium in Kirchenmusik absolviert.
​
Neben ihrer Konzerttätigkeit wirkt Sofia als Hauptorganistin der Reformierten Kirche Rigi Südseite und der Katholischen Kirche Gersau. Über ihren professionellen Instagram-Blog vermittelt sie einem breiteren Publikum Einblicke in die Welt der Orgelmusik.

Gelsenkirchen Altstadtkirche
Schuke-Orgel
(2002) III/46
Die Altstadtkirche ist die evangelische Hauptkirche von Gelsenkirchen. Ihr markanter Turm ist ein Wahrzeichen der Stadt. Die Kirche wurde 1955 bis 1956 nach Plänen des Architekten Denis Boniver erbaut. Bestimmend für die Außenwirkung sind rötliche, durch Steinsetzung ornamentierte rechteckige Backsteinflächen, abgeteilt durch grauweiße horizontale und vertikale Betonbänder. Zum Vorplatz öffnet sich der Bau mit drei repräsentativen Rundbogenportalen und einer Freitreppe. Der freistehende, 70 Meter hohe Turm, im Winkel zum Hauptbau ausgerichtet, überragt diesen um mehr als das Doppelte und wird von drei offenen Betonbogengeschossen mit kupfergedeckter Pyramidenspitze gekrönt.
