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Sonntag, 28.06.2026, 18 h
Jan Lethola, Finnland

Poesie und Virtuosität

Olli Saari (1990*)

Toccata (2026)
Uraufführung

Väinö Raitio (1891-1945)
Canzon (1939)

César Franck (1822-1890)
aus „Trois pièces pour orgue"
Fantasie A-Dur op. 16

Franz Liszt (1811-1886)
Symphonische Dichtung Nr. 5 S. 99
Prometheus
Transkription von Jean Guillou

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1837) 
Variations sérieuses op. 54
Transkription Sigfrid Karg-Elert

Louis Vierne (1870-1937)
aus 
„Symphonie Nr. 5 a-Moll" op. 47
V Final

Matthias Havinga

JAN LETHOLA

gilt als einer der erfolgreichsten und progressivsten finnischen Organisten seiner Generation. Er studierte Orgel in Helsinki, Amsterdam, Stuttgart, Lyon und Paris und absolvierte die Kirchenmusikabteilung der Sibelius-Akademie 1998 mit Auszeichnung. Im Jahr 2005 promovierte er mit einer Dissertation über Oskar Merikanto.

 

Konzerte führten ihn mit dem BBC Philharmonic, dem Finnischen Radiosinfonieorchester, der Tapiola Sinfonietta, dem Sinfonieorchester Lahti, dem Tampere Philharmonic Orchestra, der Garde-Kapelle, dem Ostrobothnian Chamber Orchestra zusammen. Er war bei zahlreichen internationalen Festivals zu hören u.a. mit Dirigenten wie Jukka-Pekka Saraste, Sakari Oramo, Muhai Tang, Kent Nagano und Osmo Vänskä. Dr. Lehtola trat zudem in bedeutenden Konzertsälen wie dem Gewandhaus in Leipzig, dem Mariinsky-Theater in St. Petersburg, L’Auditorium Maurice Ravel in Lyon, sowie in Kathedralen und Kirchen wie La Trinité in Paris, dem Turkuer Dom, dem Berliner Dom, dem Wiener Stephansdom, dem Rigaer Dom, der Tallinner Domkirche, der Thomaskirche in Leipzig, der St Paul’s Cathedral und der Westminster Abbey in London auf.

​

Lehtola war künstlerischer Leiter des Organo Novo Festivals in Helsinki (2007–2016) sowie Vorsitzender der Finnischen Organum-Gesellschaft (2009–2014). Gegenwärtig ist er Vorsitzender und Künstlerischer Leiter der Helsinki Music Centre Organ Association.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.janlehtola.com.

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Sonntag, 12.07.2026, 18 h
Andy von Oppenkowski, Essen

Streiflichter und Momentaufnahmen

Maurice Duruflé (1902-1986)
Fugue sur le carillon des heures
de la cathédrale de Soisson op. 12 (1962)

Justin Heinrich Knecht (1752-1817)
Orgelsonate C-Dur

Harri Viitanen (1954-2025)
Images d'oiseau

Louis Vierne (1870-1937)
aus
Pièces de fantaisie" op. 55
Cathédrale

César Franck (1822-1890)
aus 
„Six Pièces pour orgue"
Pastorale op. 19

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Passacaglia c-Moll BWV 582

 

Andy von Oppenkowski

ANDY VON OPPENKOWSKI

übernahm 2007 die Leitung der Essener Kantorei und ist seit 2010 Kantor an der Kreuzeskirche Essen und künstlerischer Leiter des „Forum Kreuzeskirche Essen e.V.“. Seit 2006 ist er Dozent für Orgel und Chorleitung an der Musikakademie Spieler, von 2008 bis 2011 war er an der Folkwang Universität der Künste in Essen als Tutor und Lehrbeauftragter im Fach Chorsingen tätig. Dort schloss er im Jahr 2009 auch sein Studium der Kirchenmusik mit dem A-Examen ab. Seine Lehrer waren Prof. Ralf Otto und Prof. Jörg Breiding im Fach Chorleitung und Prof. Roland Maria Stangier im Fach Orgel.

Meisterkurse führten Andy von Oppenkowski u.a. zu Phillipp Lefebvre, Peter Planyavsky und Hans-Christoph Rademann. 2007 betreute er als Stimmbildner das Projekt „Comedian Harmonists“ am Grillo Theater Essen. Als Organist wird er zu Konzerten in Deutschland und ins Ausland (z.B. Freiburger Münster, Derby, Coventry Cathedral, Notre-Dame de Paris) eingeladen. Im Sommer 2013 führte ihn eine Konzertreise durch Russland. Andy von Oppenkowski ist außerdem Initiator der Veranstaltungsreihe „BACH.Atelier“ an der Kreuzeskirche Essen.

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Last Night
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FEIERN SIE MIT UNS DIE „LAST NIGHT“  
DES ORGELFESTIVAL.RUHR 2026!

Bereits im letzten Jahr feierten wir gemeinsam mit Ihnen, unserem Publikum, ein fulminantes Abschlusskonzert des Orgelfestival.Ruhr, angelehnt
an die berühmte „Last Night of the Proms“, die jedes Jahr abschließender Höhepunkt der sommerlichen BBC-Klassikkonzertreihe in der ausverkauften
Royal Albert Hall in London ist.


Nach der großartigen Resonanz 2024 greifen wir die Idee einer „Last Night“ in diesem Jahr wieder auf und bieten Ihnen in unserem großen Finale zu sechst, also mit allen Ruhrorganisten des Orgelfestivals, ein
unterhaltsames Programm mit ausgefallenen musikalischen Beiträgen.
Wir präsentieren Musik aus verschiedenen Ländern und garantieren ein schwungvolles Ende des diesjährigen Orgelfestival.Ruhr. Durch den Abend
führt gekonnt sachkundig wie humorvoll Prof. Dr. Adrian Niegot von der Folkwang Universität der Künste in Essen-Werden. Sie, liebes Publikum,
dürfen sich wie im Londoner Original wieder aktiv in unsere „Last Night“ einbringen. Lassen Sie sich überraschen und machen Sie mit!

Anschließend Ausklang bei Wein und Brezeln

LAST NIGHT
Das große Finale

Sonntag, 20.9.2026, 18 h
Mit allen sechs Ruhrorganist*innen

MARCUS STRÜMPE
Marc-Antoine Charpentier (1643-1704)
aus „Te Deum“
Prélude


ANDREAS FRÖHLING
UND ANDY VON OPPENKOWSKI

Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840-1893)
aus „Nussknacker-Suite“
Ouverture
Transkription von Alexander Därr


LUDWIG KAISER
Eric Satie (1866-1925)
Gymnopédie Nr. 1


CHRISTOPH GERTHNER
Sigfrid Karg-Elert (1877-1933)
Valse mignonne op. 142/2


ALLE SECHS ORGANISTEN GEMEINSCHAFTLICH
John Cage (1912-1992)
4‘33‘‘


MARCUS STRÜMPE UND CHRISTIAN DRENGK
Johann Strauss (1825-1899)
Walzer zu vier Füßen
Transkription von Johannes Matthias Michel


CHRISTIAN DRENGK
Sigfrid Karg-Elert (1877-1933)
Marche triomphale „Nun danket alle Gott“


Zum Abschied
Steigerlied mit musikalischer Überraschung

Moderation:
Prof. Dr. Adrian Niegot

Anschließend Ausklang bei Wein und Brezeln

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Texte Last Night

Die Texte der
"Last Night"
zum Mitsingen

Steigerlied

 

Glück auf, Glück auf;
Der Steiger kommt;
Und er hat sein helles Licht bei der Nacht,
Und er hat sein helles Licht bei der Nacht;
Schon angezünd', schon angezünd'.

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Schon angezünd';
Das gibt ein' Schein;
Und damit so fahren wir bei der Nacht,
Und damit so fahren wir bei der Nacht;
Ins Bergwerk ein, ins Bergwerk ein.

​

Ins Bergwerk ein;
Wo die Bergleut' sein;
Die da graben das Silber und das Gold aus dem Schacht,
Die da graben das Silber und das Gold aus dem Schacht;
Beim Lampenschein, beim Lampenschein.

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Ode an die Freude - Europa-Hymne

 

Freude, schöner Götterfunken,
Tochter aus Elysium,
wir betreten feuertrunken,
Himmlische, dein Heiligtum.

​

Deine Zauber binden wieder,
was die Mode streng geteilt,
alle Menschen werden Brüder,
wo dein sanfter Flügel weilt.

​

Freude, schöner Götterfunken,
Tochter aus Elysium,
wir betreten feuertrunken,
Himmlische, dein Heiligtum.

​

Kreuzskirche Orgel

Essen Kreuzes­kirche
Schuke-Orgel
(1968/2015) IV/70

Die Kreuzeskirche in der Essener Innenstadt ist eine evangelische Kirche, die nach Plänen des Architekten August Orth zwischen 1894 und 1896 errichtet wurde. Nach schweren Schäden im Zweiten Weltkrieg wurde sie bis 1953 wiederaufgebaut und steht heute unter Denkmalschutz. Heute ist die Kirche umfassend saniert und zum multifunktionalen Veranstaltungsort ertüchtigt. 

2016 wurden vom Pop-Art-Künstler James Rizzi entworfene Kirchenfenster eingeweiht

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