
Sonntag, 29.08.2027, 18 h
Danny Neumann, Oberhausen
Klangfarben des Glaubens
Fanny Hensel (1805-1847)
Präludium G-Dur
Ethel Smyth (1858-1944)
Prelude on a traditional Irish Air
Ruth Zechlin (1926-2007)
Präludium (Marienmusik)
Christian Heinrich Rinck (1770-1846)
Choral und Variation über
„Jesu, meine Freude" op. 127
Andreas Willscher (*1955)
Partita über den Choral
„Svatý Václave" (Heiliger Wenzel)
Louise Farrenc (1804-1875)
Élévation
Mel Bonis (1858-1934)
Elevazione - Communion sur „Adoro te”
Fanny Hensel
Präludium F-Dur - Lied
Emma Lou Diemer (1927-2024)
Fiesta
DANNY NEUMANN
Schon im Kindergarten stand Danny Neumann ehrfürchtig vor der Orgel und wusste, dass er dieses Instrument unbedingt lernen wollte. Nach C-Ausbildung und Abitur studierte er zunächst an der Folkwang UdK Essen Musik und Physik auf Lehramt, bevor er in Herford sein A-Kirchenmusikstudium anschloss. Seit 2020 ist er als Kirchenmusiker an der Christuskirche und Kreiskantor in Oberhausen tätig. Er leitet unter dort vier unterschiedliche Chöre und hat die erfolgreiche Konzertreihe "SommerOrgel" initiiert.
PEr ist als Musiker sehr breit aufgestellt – neben umfangreichen Aktivitäten in der klassischen und populären Kirchenmusik als Dirigent, Organist, Korrepetitor und Sänger ist er ebenso in Rockband, Jazz-Combo und Sinfonieorchester heimisch und kann dort auf eine Reihe von Projekten und Ensembles zurückblicken. Ausbildungen in Keyboard, Klavier, Trompete, Posaune, Schlagzeug, E-Bass und Blockflöte ergänzen das kirchenmusikalische Standardrepertoire.



Sonntag, 12.09.2027, 18 h
Dariia Lytvishko, Ukraine
Tradition und Ehre
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
aus „Ratswahlkantate" BWV 29
Sinfonia
Transkription von Marcel Dupré (1886-1971)
Johann Sebastian Bach
Concerto a-Moll BWV 1065 für 4 Cembali
nach Antonio Vivaldi op. 3 Nr. 10
Allegro - Largo - Allegro
Transkription von Martin Schmeding (*1975)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Fantasie f-Moll KV 594
Transkription von Martin Haselböck (*1954)
Edvard Grieg (1843-1907)
aus „Norwegische Bauerntänze" op. 72
Nr. 7 Røtnams-Knut
Transkription von Kåre Nordstoga
Kåre Nordstoga (*1954)
Sharing (2025)
Max Reger (1873-1916)
Choralfantasie „Ein feste Burg ist unser Gott" op. 27
DARIIA LYTVISHKO
studiert Orgel an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig bei Professor Dr. Martin Schmeding, parallel dazu Kirchenmusik an der Norwegischen Musikakademie bei Professor Kåre Nordstoga. Sie studiert außerdem Fortepiano und modernes Klavier bei Professorin Liv Glaser.
Sie hat Preise bei Wettbewerben im In- und Ausland erhalten und erhielt Unterstützung und Stipendien von der Jansons-Stiftung, der Tom-Wilhelmsens-Stiftung und der Fegerstens-Stiftung.
Victoria gab ihr Debütrecital im Alter von 15 Jahren in der Osloer Domkirche und im Ausland 2023 auf der einzigen Cavaillé-Coll-Orgel Skandinaviens in Kopenhagen. Später spielte sie Recitals in der Nidaros-Domkirche, im Zürcher Fraumünster, im Uppsalaer Dom sowie auf Festivals in Bergen, Oslo, Haarlem und dem Nordic Church Music Festival.
In diesem Jahr kann man sie u.a. in der Westminster Abbey und in die St. Paul’s Cathedral London hören. Victoria Ulriksen wird Norwegen 2028 beim Nordischen Kirchenmusik-Symposium vertreten.

Oberhausen Christuskirche
Hey-Orgel
(2001/2022) III/32
I. Rückpositiv
Copel 8
Salicional 8
Prinzipal 4
Holzflöte 4
Nasat 2 2/3
Oktave 2
Waldflöte 2
Terz 1 3/5
Siffflöte 1 1/3
Scharff 3f.
Dulcian 8
Krummhorn (Cromorne) 8
Tremulant
I-II
II. Hauptwerk
Bordun 16
Principal 8
Rohrflöte 8
Gambe 8
Octave 4
Spitzflöte 4
Quinte 2 2/3
Oktave 2
Mixtur 4-5f.
Trompete 8
Tremulant
III. Brustpositiv (Echowerk)
Gedackt 8
Rohrflöte 4
Cymbelstern, Nachtigall
Pedal
Prinzipal 16
Subbass 16
Prinzipal 8
Gedackt 8
Choralbass 4
Flöte 4
Posaune 16
Trompete 8
I-P
II-P
Die Hey-Orgel in der Christuskirche Alt-Oberhausen (32 III/P, 2001) ist ein außergewöhnliches Instrument. Ihr exakter Zuschnitt auf die Musik im Umfeld von Johann Sebastian Bach (1675-1750) schafft eine Klangkultur, die in der Umgebung zahlreicher romantischer oder universeller Orgeln positiv hervorsticht:
Kräftige und brilliante Klangfarben (Prinzipale, Mixturen, Zungen) lassen Präludien und Toccaten strahlen, die weichen Register (Streicher, Flöten) erzeugen besinnliche und ruhige Klänge, wie sie etwa in Pastoralen, Adagios und bei der Untermalung des Abendmahles benötigt werden. Das Echowerk ermöglicht starke Effekte und zugleich die zarte Begleitung instrumentaler und vokaler SolistInnen. Cymbelstern und Nachtigall als Effektregister für besondere Anlässe runden das Klangspektrum ab. Eine elektronische Setzeranlage und ein exzellentes mechanisches Spielgefühl erleichtern den InterpretInnen die Umsetzung ihrer musikalischen Vorstellungen.
