
Sonntag, 09.08.2026, 18 h
Michael de Geest, Belgien
Klangbrücken​
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Georg Böhm (1661-1703)
Präludium und Fuge in a-Moll
Dietrich Buxtehude (1637-1707)
Ciaconna e-Moll BuxWV 160
Passacaglia d-Moll BuxWV 161
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
aus „Orgelbüchlein“
Vater unser im Himmelreich BWV 636
O Mensch, bewein dein Sünde groß BWV 622
Präludium und Fuge in e-Moll BWV 533
Chris Dubois (*1934)
Rorate Caeli
Flor Peeters (1903-1986)
Präludium über den Hymnus
Come, Thou Bright and Morning Star
Präludium über den Hymnus
God, Who Madest Earth and Heaven
Hugo Distler (1908-1942)
Variationen über
Frisch auf, gut Gsell, laß rummer gahn
Olivier Messiaen (1908-1992)
Apparition de l'église éternelle
Michael de Geest
wurde 1982 im belgischen Eeklo geboren und ist Ehrenorganist der Genter St.-Bavo-Kathedrale. In seiner Heimatstadt absolvierte er ein naturwissenschaftlich-mathematisches Studium und erwarb seine Abschlusszeugnisse für Orgel und Klavier an der Städtischen Akademie für Musik und Sprache. 2009 schloss er sein Orgelstudium bei Ignace Michiels am Konservatorium Gent mit einem Bachelor ab. Er besuchte Meisterkurse bei Helga Schauerte und Liuwe Tamminga.
Über zwanzig Jahre lang war er Titularorganist in Gent, zunächst an der St.-Jakobs-Kirche (2000-2012) und anschließend an der St.-Nikolaus-Kirche (2010-2022). 2022 wurde Michael De Geest zum Titularorganisten der Karmeliterkirche in Brügge ernannt und trat damit die Nachfolge von Chris Dubois an.
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Konzertreisen führten ihn nach Deutschland, Luxemburg, Italien, Frankreich, England, Dänemark, Ungarn, Japan, in die Tschechischen Republik, die Schweiz und die Niederlande.
Im Juni 2023 wurde Michael von der Stadt Eeklo für seine künstlerischen Leistungen als verdienter Bürger ausgezeichnet.


Sonntag, 23.08.2026, 18 h
Christian Drengk, Dortmund
Fantasien
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Wolfgang Rihm (1952-2024)
Fantasie I (1967)
Jehan Alain (1911-1940)
Première Fantaisie JA 72
J.S. Bach (1685-1750)
Fantasie und Fuge g-Moll BWV 542
Gerard Bunk (1888-1958)
Fantasie c-Moll op. 57
Camille Saint-Saëns (1835-1921)
Fantasie Nr. 1 Es-Dur
Jehan Alain (1911-1940)
Deuxième Fantaisie JA 117
Franz Liszt (1811-1886)
Fantasie und Fuge über B-A-C-H
CHRISTIAN DRENGK
wurde 1988 in Weimar geboren und studierte in Freiburg als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes sowie der Europäischen Kulturstiftung. Nach Masterabschlüssen in den Fächern Kirchenmusik und Orchesterleitung legte er 2016 sein Solistendiplom im Konzertfach Orgel mit Auszeichnung ab.
Zu seinen Lehrern zählen Martin Schmeding, Zsigmond Szathmáry, Lutz Köhler.
Er besuchte Meisterkurse für Orgel bei Daniel Roth, Jacques van Oortmerssen, Edgar Krapp und verdankt wichtige dirigentische Impulse der Arbeit mit Manfred Schreier, Nicolas Pásquet und Hans Michael Beuerle.
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Seit 2019 entwickelt Drengk das kirchenmusikalische Profil an der Ev. Stadtkirche St. Reinoldi in Dortmund. In der Hauptkirche der Westfälischen Landeskirche ist er als Reinoldikantor an der neuen zweiteiligen Mühleisen-Orgel (2022) in Konzerten und Gottesdiensten zu erleben und hat die künstlerische Leitung des Dortmunder Bachchores inne.
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Auftritte bei Festivals im In- und Ausland, die Zusammenarbeit mit namhaften Chören und Orchestern sowie TV- und Rundfunkaufnahmen ergänzen sein künstlerisches Profil.

Das bekannte Märchen von Esel, Hund, Katze und Hahn, die alt und
schwach geworden sind und deshalb von ihren Besitzern davongejagt oder sogar umgebracht werden sollen, fesselt und berührt Menschen allen Alters schon lange. Bei uns wird es als „Orgelmärchen“ für Kinder und Erwachsene erzählt. Textgrundlage ist das von den Gebrüdern Grimm überlieferte Märchen, dessen Motive aufgegriffen und klangmalerisch, aber auch reflektierend oder abschweifend in Musik übertragen werden. Dabei entsteht ein bunter Mix aus traditionellen und modernen Formen für die Orgel, welche mit ihren vielen Pfeifen so viele Stimmen und Instrumente in sich vereint, dass sie klingen kann wie ein ganzes, großes Orchester. Dazu kommt eine Pauke – schließlich wird der Hund im Märchen ja als „Pauker“ angestellt.
Musik und Geschichte, von Rainer Bohm verfasst und heute von
Sascha von Zambelly erzählt, wechseln sich ab. Dazu werden die liebe- und humorvoll gestalteten Bilder von Hartmut Mezger projiziert. Ein Hör- und Sehvergnügen für die ganze Familie.
Nach dem Konzert, wenn das Abenteuer gut überstanden ist, sind
alle, kleine wie große Konzertbesucher:innen, herzlich eingeladen, zur Orgel zu kommen, um sich selbst davon zu überzeugen, wie dort „Die Bremer Stadtmusikanten“ zum Leben erweckt wurden.
Familienkonzert
Bilder einer Ausstellung
Sonntag, 13.09.2026, 16 h
Reinoldikirche
Modest Petrowitsch Mussorgski (1839-1881)
Bilder einer Ausstellung
eingerichtet nach der Fassung für Orgel und Schlagwerk von Oskar Gottlieb Blarr
SCHLAGWERK: Ralf Bachmann
ORGEL: Christian Drengk
Dauer ca. 35 Minuten
Freier Eintritt

Dortmund Reinoldikirche
Mühleisen (Leonberg) - Orgel
(2022) IV/54
Besonderheiten
Mechanische Spieltrakturen, elektrische Registratur, Zweitspieltisch fahrbar mit SPS-Anlage der Fa. Sinua, Koppel Pos/HW umschaltbar mechanisch oder elektrisch, alle anderen Koppeln elektrisch
St. Reinoldi, auch Reinoldikirche, ist eine evangelische Kirche in der Dortmunder Innenstadt. Sie ist ihrem Gründungsdatum nach die älteste erhaltene Kirche im historischen Stadtzentrum, eine frühgotische dreijochige Basilika mit spätromanischem Querhaus, spätgotischem Chor und an romanische Formen anschließendem barockem Westturm. Der älteste heute noch erhaltene Teil ist das Querhaus, errichtet knapp vor Mitte des 13. Jahrhunderts. St. Reinoldi war im Mittelalter als Stadt- und Ratskirche das geistige Zentrum der Reichsstadt Dortmund und bis zur Reformation auch Hauptpfarrkirche. Heute ist sie die evangelische Stadtkirche. St. Reinoldi bildet den städtebaulichen sowie geographischen Mittelpunkt der Innenstadt und ist ein Wahrzeichen Dortmunds. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich der gleichnamige U-Bahnhof der Stadtbahn Dortmund, der Kreuzungspunkt zweier Stammstrecken ist. Die Kirche ist nach dem Stadtpatron Reinoldus benannt, der bis zur Reformation auch Kirchenpatron war.
